Richard ArnoldRichard ArnoldGmünd kann mehrSchwäbisch Gmünd kann mehr

Richard Arnold - zur Person

Ein waschechter Gmünder, der sich im Land und weit darüber hinaus Anerkennung erarbeitet und viele Kontakte geknüpft hat: Wie kaum ein anderer verbindet Richard Arnold Erfahrungen auf dem großen politischen Parkett mit einer engen Verbindung zu seiner Heimatstadt.

Geboren wurde der OB-Kandidat am 11. Januar 1959 in Schwäbisch Gmünd; seine Stadt und sein Elternhaus in Herdtlinsweiler – idyllisch bei Weiler i.d.B. gelegen – blieben ihm bis heute immer Wohnort, Heimat und  Fundament, von wo aus er seine Karriere startete und vorantrieb. Vor neun Jahren übernahm er so auch das historische Gebäude seiner Eltern, baute es mit viel Liebe zum Detail um, bewahrte es vor dem Verfall und lebt dort heute zusammen mit seinem Partner.

Nach seinem Abitur am Scheffold-Gymnasium hatte Richard Arnold Verwaltungswissenschaften in Konstanz und in Frankfurt studiert; das junge Talent erhielt schließlich ein Stipendium für das berühmte „Massachusetts Institute of Technology“ (MIT) in Cambridge in den USA, außerdem war er Stipendiat des Deutschen Rates der Europäischen Bewegung am Europa-Kolleg in Brügge. Für zwei Jahre war der Diplom-Verwaltungswissenschaftler dann beim Zentrum für Europapolitische Studien in Brüssel und als Experte für die EU-Agrar- und Umweltpolitik im Einsatz.

Im Anschluss daran lernte Arnold die Landesverwaltung Baden-Württembergs in vielen Facetten und an vielen spannenden Stellen kennen: 1990 wechselte der Politikgestalter mit dem „grünen Herzen“ (seine Liebe zur Natur brachte ihn schon vor über 20 Jahren zum BUND, zum Bund für Umwelt und Naturschutz)  als stellvertretender Referatsleiter im Referat „Europa“ ins Landwirtschaftsministerium nach Stuttgart; von 1993 bis 1996 war er in vergleichbarer Position im „Allerheiligsten“ der Landespolitik, im Staatsministerium, und von 1996 bis zum Jahr 2000 übernahm er dort schließlich die Referatsleitung für die „grenzüberschreitende und interregionale Zusammenarbeit“.  Seit 2000 steht der Leitende Ministerialrat – der sechs Sprachen spricht -  an der Spitze der Vertretung des Landes Baden-Württemberg bei der Europäischen Union in Brüssel. Im Jahr 2007, der Zeit der deutschen EU-Ratspräsidentschaft, wurde Arnold bei einer Umfrage von Wirtschaftsunternehmen im renommierten „Managermagazin“ unter die 20 bekanntesten und einflussreichsten Deutschen in Brüssel gewählt.

Freilich: Auch von Brüssel aus brachen die festen Bande nach Schwäbisch Gmünd nicht ab. Vor allem die Kontakte zur Gmünder Kultur blieben bei dem brillanten Tenor, der zunächst Mitglied der St.-Michaels-Chorknaben war und später eine tragende Stimme des Liederkranz Weiler wurde, immer eng. Die Gmünder kennen und schätzen ihn aus vielen Hauptrollen des Musiktheaters in Weiler. Nicht nur als aktiver Sänger engagierte sich Richard Arnold für die Kultur und für seine Heimat. 1996 wurde er Vorsitzender des Liederkranzes Weiler und gab dieses Amt erst vor kurzem weiter; vor inzwischen zehn Jahren wählten ihn dann die heute rund 60 Mitgliedsvereine des Stadtverbandes Musik und Gesang mit über 3500 Mitgliedern an ihre Spitze. Außerdem packte Arnold als Gründungsmitglied des Dorfentwicklungsvereins Herdtlinsweiler  mit an und half dabei, das Idyll unterm Bernhardus noch schöner herauszuputzen.

Die spannenden Aufgaben und die vielfältigen Herausforderungen als oberster Vertreter einer der wirtschaftsstärksten und bedeutendsten Länder bei der EU haben Richard Arnold ins Blickfeld auch anderer politischer Ebenen gerückt. Mit seiner Entscheidung, beispielsweise das Angebot des Regionalverbands Stuttgart für die renommierte Position des Regionaldirektors abzulehnen und sich als Kandidat für die Wahl des Gmünder Oberbürgermeisters mit ganzem Herzen seiner Heimat zu widmen, will sich der Verwaltungsprofi nun mit voller Energie für seinen Lebensmittelpunkt einsetzen. Arnold ist sich sicher: „Gmünd kann mehr“.